February 2008



Liebe ARD,

Schön, wirklich, dass ihr die Wahl zum Tor des Monats der Woche auch im Netz anbietet, und eure Callcenter-Agenten zu entlasten (oder entlassen, wer weiß das immer so genau): jedenfalls ist das eine feine Sache und entlastete noch dazu meine Telefonrechnung, wäre ich je auf den Gedanken gekommen, bei euch anzurufen, eben Hallo zu sagen [...]

ntm: Fußballmigration

In der Welt des Fußballs haben Genies eine feste Marschroute, sie kommen aus Süden und gehen nach Norden, und so erschien es Mario Delvalle aus Paraguay wie ein gutes Zeichen, als ihn ein deutscher Spielervermittler anrief.
Wenn ich wieder Zeit hab, muss ich mir den Artikel nochmal in Ruhe ansehen. Sprich: nach dem internen Münchner Gekraule [...]

Moi, c’est un autre

Mach ich auch immer so: auf obszöne Gesten zurückgreifen, wenn ich mich selbst beleidigen will.

Original und Kopie (aka Zidane und Diego)

Original

Kopie

Ich dann mehr so UI-Cup

Die Abstimmung “Bester Sportblogbeitrag des Jahres” (oder so) ist zu Ende, vielen Dank fürs mitmachen. Und vielen Dank fürs machen an Jürgen Kalwa. Und *Sekt rüberreich* an Oliver Fritsch. Und mein Favorit ist ganz schön abgeschmiert. Dabei war der richtig lustig.

Spinat zum Spieltag

Eines vorab: Klaus Augenthaler sieht in Anzügen auch immer so aus, als hätte ihn seine Frau für ein Bewerbungsgespräch hergerichtet. Sympathisch, das.
Bielefeld - Duisburg 0:2
Michael “Die Ergebnisse stimmen immer noch nicht” Frontzeck und Thomas Doll, zumindest vermute ich das schon seit längerem, dürften den gleichen Presseberater haben, so sehr ähneln sich ihre Standardeinschätzungen. Vielleicht haben [...]

Das französische Fernsehen arbeitet beharrlich an der lustige Taschenbuchisierung der Alltagssprache, insbesondere der Fußballsprache. Demnächst dann: die Kommentatoren verzichten auf alles, was sich irgendwie nach sinnvoll und Lexikon anhören könnte:
Ouf.


“I bin wia I bin”

Mach ich auch immer so: Auf jeden Vorwurf “Aber ich kann doch nicht anders” antworten. Hab ich schon früher so gemacht. Wenn Muddern schimpfte, wegen Schokoladenklau. Konnte ich ja nix dafür, dass die so gut schmeckte. Oder wenn ich mit sechzehn zu spät nach Hause kam. Kann ich ja nix dafür, dass die Nacht so [...]

Mal wieder Werbung

(Dies ist ein komplett geklauter Beitrag. Der Titel ist von hier, Bild und Text von da. Ich bin ein Dieb und freu mich diebisch.)

auf das Spiel freue ich mich schon.
Bild und Quote Nico Lumma
[File under: Kategorien-Mash-up.]

“Du hast die Haare schön”

- Und, wie war das Spiel?
- Kuranyiesk.
- Hm?
- Naja, pomadig eben.

Fußball-Deutscher

Letztens hab ich mich ja noch über den kicker echauffiert, weil der Kosi Saka als Fußball-Deutschen bezeichnet hat. Etwas scharf im Ton, und auch ein wenig überzogen, okay. Denn den Terminus gab es tatsächlich mal (was mir nur dunkel in Erinnerung war), aber das ist inzwischen schon ne Weile her. Denn inzwischen, antwortete mir die [...]

Homosexualität und Fußball II

Und, wie beim ersten Mal, ein Hinweis auf ein Interview: diesmal in der FAZ. Und diesmal mit Tatjana Eggeling:
FAZ: Was würde mit dem ersten Fußballspieler passieren, der sich zu seiner Homosexualität bekennt?
Eggeling: Sicher würde dieser Spieler durch die Medienlandschaft gereicht. Und wenn er noch aktiv sein sollte, wäre seine Karriere wahrscheinlich beendet. Vielleicht würde er [...]

WM revisited - Fahne zeigen

In einer Umfrage von Forsa im Auftrag der Zwangsarbeiter-Stiftung bekannten 86 Prozent der 14- bis 18-Jährigen, stolz auf ihre Nationalität zu sein. (…) Immerhin 65 Prozent nannten den dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 als Grund.
Aus der Zeit. Und ich weiß wieder, warum mir bei diesem ganzen Fahnengeschwenke richtiggehend übel geworden ist, damals. Und immer [...]

Sympathisch, dieser di Stefano

Ich wünschte, das deutsche Fernsehen ließe mir die Möglichkeit, genau diese Rückfrage zu provozieren. Überzeugend, wenns geht.
SZ: Was verbinden Sie mit dem deutschen Fußball?
Di Stéfano: Beharrlichkeit. Ballfertige Spieler natürlich auch. Wie hieß der noch mal, dieser Mittelfeldmann…
SZ: Beckenbauer?
Di Stéfano: Genau. Aber nicht nur er. Gute Verteidiger, gute Torleute, solvente Vereine. Deutschland war immer phänomenal organisiert.
Zum [...]