April 2008



An der Alten Försterei

Mach doch mal so ne Reportage, hat er gesagt. Was kleines, feines. Was regionales. Und weil er normalerweise immer sehr kluge Sachen sagt, dachte ich: klar. Mach ich. Über Fußball.
(Und wie das dann immer so ist, wenn man was Neues ausprobiert: so richtig zufrieden bin ich dann eher selten. Aber hey, das gehört eben auch [...]

Schade eigentlich…

… um die ganzen Witze mit Bayer München.

Being Jan Schlaudraff

Eike Immel hats vorgemacht, man kann als Fußballprofi auch im Fernsehgeschäft reüssieren. Reüssieren, nunja, ist ein Wort, das einerseits aus dem Französischen kommt, andererseits in diesem Zusammenhang viele Bedeutungen hat, wovon drei herausragen: sich zum Affen machen, Geld verdienen und gesehen werden (falsche Reihenfolge).
Jan Schlaudraff darf sich ärgern, Zidane oder Maradona oder Gerd Müller oder [...]

Widrige Umstände

Hier gerade sintflutartige Regenfälle, Hagel, Blitz und Donner. Deswegen: kein Spielfluß. Kurzmeldungen zwitscher ich hin und wieder, ansonsten bleibts hier still die nächste Zeit. Stellen Sie sich Slomka in jünger und anders und statt mit Frisur mit Hut vor, wie er sagt: “Wir müssen weiter arbeiten”, und Sie haben eine ungefähre Vorstellung von meinereiner.

Ich krieg die Krätze

Offizielle Fußballevent-Songs haben sich ja schon immer durch ihre beeindruckende Impertinenz und ihrem als massenkompatibel fehlgedeuteten Hintergrundgedudeltums ausgezeichnet - ganz abgesehen von den abgedroschen Sprachverirrungen, die man gerne als “Text” bezeichnet. Gemeinsam ist ihnen bloß das Missverständnis, Gedudel sei Pop, Pop populär, und populär wäre an sich ja schon mal nicht schlecht. Das ist das [...]

Erfüllungsgehilfe

Schön, so ein Blog. Echt mal. Da wünsche ich mir, La mano de Dios zu sehen, und dann meldet sich hier in den Kommentaren einer der Organisatoren des 11mm-Festivals und sagt: Is der Eröffnungsfilm.
Das Festival rentiert sich übrigens nicht nur wegen Maradona. Kann man schon daran sehen, dass der Trailer, obwohl von Guido Schröter, lustig [...]

Vermisste Sätze

Die Schalker waren keine Italiener, das hat man ganz genau gesehen.
Vier Mal im Strafraum umgefallen, ohne dass der Schiedsrichter gepfiffen hätte: das muss man den Schalkern erst Mal nachmachen. Hobby-Inzaghisten. Ein Genie kopiert man nicht. Merkts euch.

DDR-Fußball

“Wir bei Dynamo sind alle eine Soße”, sagte der ehemalige Präsident Dynamo Dresdens, Jochen Rudi, 2005, als er einen Vierjahresplan für seinen Fußballklub vorstellte.
Die Zeit schreibt über die ehemaligen ostdeutschen Spitzenclubs. Lohnt sich.